facebook zeit management

Wie viel Zeit verbringst du eigentlich auf Facebook? „Kaum“ sagen die meisten, denken sich aber „viel zu viel“. Neue Tools erlauben nun besseres Zeitmanagement auf Facebook und Instagram.

 

Den Überblick behalten

Im Zuge der kritischen Auseinandersetzung der Öffentlichkeit mit Facebook in den letzten Monaten bemüht sich Facebook um Image-Politur. Das soziale Netzwerk will ab sofort die psychische Gesundheit seiner Nutzer schützen und führt nun neue Tools ein welche die Nutzungsdauer auf dem jeweiligen Netzwerk transparent abbildet und zur besseren Kontrolle über die Nutzung beitragen soll.

 

1.) Aktivitäten Dashboard

Das „activity dashboad“ zeigt an wie viel Zeit auf Instagram und Facebook investiert wurde, und liefert Vergleichswerte über einen längeren Zeitraum hinweg.

 

2.) Push-Benachrichtigungen bei zu langer Nutzung

Die zweite Funktion erlaubt es dem Nutzer Push-Benachrichtigungen einzustellen, die erscheinen sollte dieser mehr Zeit als geplant auf der jeweiligen Plattform verbringen.

 

3.) Stumm stellen von Push-Notifications

Sollte der Nutzer über einen gewissen Zeitraum nicht gestört werden wollen, so kann dieser nun Notifications der Plattformen auf stumm stellen. Dieses „muten“ der Apps kann für einen Zeitraum von bis zu 8 Stunden vorgenommen werden. Beim Öffnen der App werden die Notifications aber angezeigt.

Quelle: Facebook

Laut Facebook sind diese Funktionen in Zusammenarbeit mit Expertinnen für psychische Gesundheit und Organisation entstanden. Unter dem Slogan „time well spent“ will Facebook somit dem Klischee als „Zeitverschwender“ entegenwirken. Diese neuen Tools erlauben es zwar die Quantität der Zeit auf Facebook zu messen bzw. besser zu kontrollieren, sagen jedoch nichts über die Qualität des Surfens in den sozialen Netzen aus.

 

Experten sehen diese neuen Funktionen als Schritt in die richtige Richtung zur Verbesserung der User-Experience sowie zur Suchtprävention. Das Aktivitäten-Dashboard wird vielen Nutzern bewusst machen wie viel Zeit sie eigentlich in den sozialen Netzwerken verbringen. Ob sich da Qualität (und auch die Quantität) der Zeit auf Facebook und Instagram tatsächlich verbessern wird bleibt jedoch offen.